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Kloster Blankenburg
Bergkirche St. Bartholomäus, Hauptkirche von Blankenburg
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Im 11. Jahrhundert als kleine Pfarrkirche gebaut, wurde sie ab 1252 umgebaut zur Klosterkirche zunächst für ein Doppelkloster von Chorherren und Nonnen, die nach der Zisterzienser Regel lebten (existierte schon vor 1199). 1305 wurde das Chorherrenstift aufgelöst, seine Mitglieder waren aber weiter für die Gottesdienste in der Kirche zuständig. Eine große Triumphkreuzgruppe vor dem Chorraum erinnert noch heute an die Klosterzeit. Mit der Reformation und dem Bauernkrieg kam das Kloster zum Erliegen, die Klostergebäude wurden zerstört. 1532 wurde der Besitz des Konvents dem Graf übergeben, einschließlich der Kirche und der kleinen Schule. Danach wurde St. Bartholomäus wieder Gemeindekirche und wurde in der Folgezeit mehrfach umgebaut: Zur Renaissancezeit erhielt sie eine hohe Kanzel, zur Barockzeit die große Altarwand. Außerdem ist die Bartholomäuskirche lange Zeit als Grablege der Grafen und hoher Hofbeamten genutzt worden. Sie enthält eine bedeutende Orgel aus der Orgelbewegung 1932.
 
 
Wir haben neue Mitglieder der Stadtführergilde geschult und in ihnen eine Liebe zu diesem Gebäude geweckt. Eine große Chance!

Viele Führungen von Touristen mache ich selbst. Mir liegt dabei an der geistlichen Aussage und Atmosphäre. Oft spielt dazu auch unser Kantor auf der Orgel.

Besonders spannend sind Führungen von Schulklassen. Oft kommen sie ohne viel Vorwissen. Sie dürfen alles fragen, alles erkunden. Eine Freude ist das, wie unbefangen die Kinder fragen, wie begeistert sie nachher die Kirche verlassen.

geöffnet täglich 10.00 - 16.00/18.00
siehe auch:     Kloster Michaelstein      bei Blankenburg 
Wir haben die Kirche geöffnet und stellen mit Freude fest, welcher Schatz diese Kirche ist und was sie bei Besuchern bewirkt.
Herzlich willkommen!
C. + A. Lundbeck, Pfarrer
Tel.: 03944/369075 ,
Fax: 03944/369079
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