malerisch am Flüsschen Gera gelegen
bei Arnstadt südlich von Erfurt

ehem. Zisterzienserinnenkloster
Ichtershausen
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Anschrift: Klosterstraße 1, 99334 Ichtershausen (Thüringen)
Telefon: 03628 / 44 267
Besichtigung nach Vereinbarung mit Herrn Schröpfer unter Telefon 03628 / 48 520
Gottesdienst jeden Sonntag 10.15 Uhr
Collegiats-Andacht jeden Freitag 18.00 Uhr in der Taize-Kapelle der Klosterkirche

Die nachfolgenden Informationen wurden einem Aufsatz
Die wechselvolle Geschichte des Klosters Ichtershausen
entnommen, zum vollen Text bitte hier klicken

Frideruna von Grumbach gründete vor 1133 eine Eigenkirche, die 1147 in ein
Zisterzienserinnen-Kloster umgewandelt wurde.
Die ersten Nonnen unter Äbtissin Hochburg kamen aus dem Kloster Wechterswinkel in Unterfranken.

Das Kloster Ichtershausen galt im Hochmittelalter als vorbildliches Kloster.
Sein religiöses, kulturelles und soziales Engagement fand in der Öffentlichkeit höchstes Lob.

Die (Neben-)Folgen der Reformation gingen auch am Kloster Ichtershausen nicht vorbei,
es fiel den von Thomas Müntzer beeinflussten Bauern und dem Bildersturm zum Opfer.

Mit Aufhebung des Klosters 1539 fiel der gesamte Besitz an die Kurfürsten
Johann Friedrich I. und Johann Ernst von Sachsen Coburg.
Diese errichteten auf den Mauern der romanischen Klausur nach den Plänen des
Baumeisters Cunz Krebs das „Alte Schloss“.

In jüngster Zeit bekommt die Klosterkirche St. Georg & Marien
wieder Bedeutung durch das wachsende Interesse an der „Faszination Romanik“.
Im vormaligen Zisterzienserinnenkloster soll künftig ein „CollegiatStift Ichtershausen“
als „Grüne Mitte“ einen konzeptionell klar erkennbaren Gegenüber-Ort
und konzeptionell-ortsgestalterischen Gegen-Pol
zur „Neuen Mitte Ichtershausen“ (ehemalige Nadelfabrik) bilden.
(siehe: www.via-collegiata.de <http://www.via-collegiata.de>).