Pfr. i.R. Paul Geißendörfer:


Gruß der Kontaktstelle beim Eröffnungsabend, 28. April 2011

Exzellenzen, verehrter Herr Generalabt, Herr Generalprokurator, verehrte Äbtissinnen und Äbte, Ordensfrauen und Ordensmänner, Landes- und Regionalbischöfe, Brüder und Schwestern,
das 19. Jahrestreffen hat mit einem Gottesdienst begonnen. Ich danke Herrn Pfr. Plaz-Lutz als Vertreter der Kirchenleitung, der für den erkrankten Präsidenten des Kirchenrates der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, Pfr. Dr. h.c. Ruedi Reich, die Predigt übernommen hat. Unsere Grüße an Herrn Präsidenten Reich verbinden wir mit herzlichen Genesungswünschen.

Wir danken dem Kloster Kappel für die Einladung, der früheren Leiterin, Frau Pfarrerin Wiehmann-Giezendanner und dem jetzigen Leiter, Herrn Pfr. Sahli, allen Damen und Herren für die großen Mühen der Vorbereitung und Durchführung. Unser Dank gilt allen Mitwirkenden im Gottesdienst.

Ich danke im Namen der Teilnehmer für die vorausgegangen Grußworte.
Es ist mir leider im gesetzten Zeitrahmen nicht möglich, von mir aus das zu sagen, was an dieser Stelle zu sagen wäre. Nur so viel: Die Freude über die erneute Begegnung ist groß. Wir bitten um gutes Gelingen und Gottes Segen.

Zwei Akzente sehe ich. Der eine ist der Tagungsort. Erstmals treffen wir uns nicht in Deutschland, sondern in der benachbarten Schweiz. Die Teilnehmer sind bis von der Nord- und Ostseeküste Deutschlands gekommen, das sind einfache Reisewege bis 1.200 Km, aus Österreich, der Schweiz und Rom. Die Teilnehmerschaft ist bunt: lutherisch, reformiert und uniert geprägt, alle Berufs- und Alterschichten, evangelische und katholische Christen.

Der zweite Akzent – und ich halte ihn als besonders wichtig und ehrenvoll: Es ist die prominente Präsenz des Zisterzienserordens. Es ist uns eine große Ehre, dass der im letzten September neugewählte Generalabt trotz großer Verpflichtungen zu uns gekommen ist und mit ihm der uns seit Jahren bekannte Generalprokurator, weitere Vertreter aktiver Klöster in der Schweiz und Österreich. Auch seit Jahren ein benediktinischer Ordensmann aus Münsterschwarzach.

Das 19. Jahrestreffen steht unter dem Zeichen, die reformierte Kirche der Schweiz kennen zu lernen und den Geist der Ökumene zu vertiefen. Von Anfang an war es das Anliegen der ehemaligen zisterziensischen Klosterstätten, Kontakt mit dem Zisterzienserorden aufzunehmen.
Die Äbte Dr. Ambrosius Schneider, Himmerod, Dr. Thomas Denter, Marienstatt haben diese gewünschten Kontakte mit uns gewagt und schließlich Generalabt Maurus Esteva und der Generalprokurator Meinrad Tomann.
Es kam bereits 2000, 2005 und 2010 zu Einladungen zum Generalkapitel in Rom. Ein gegenseitiges Vertrauen ist gewachsen und die Überzeugung, dass diese Kontakte ein wichtiger Beitrag zum ökumenischen Bemühen der Kirchen geworden sind. Ich danke Ihnen. Es ist zu hoffen, dass diese Arbeit von den Kirchen gebührend wahrgenommen wird.
Paul Geißendörfer
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