Die Neuwerkkirche in Goslar
Unsere Wurzeln begleiten uns bis heute
EGO SUM VIA, VERITAS ET VITA - Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14, 6)
Mit dieser ermutigenden Botschaft als Teil der byzantinischen Deckenmalerei aus dem 13. Jh. empfängt Christus mit offenen Armen die Menschen im Hohen Chor unserer Kirche.
Die evang.-luth. Kirchengemeinde NEUWERK verknüpft als jüngste unter den Altstadtgemeinden Goslars in idealer Weise diese Jugend mit frühchristlichen Traditionen seiner jahrhundertealten historischen Mauern.
1964 gegründet, finden in der Neuwerkkirche regelmäßig Gottesdienste und christliches Gemeindeleben statt, die mit der ersten Altarweihe 1186 an gleicher Stelle ihren Ursprung haben.
Vom damaligen kaiserlichen Reichsvogt Volkmar von Wildenstein als Stiftskirche "St. Maria in horto" (Heilige Maria im Rosengarten) gebaut, wurde sie Mittelpunkt eines Zisterzienser-, später dann Benediktiner-Nonnenklosters mit prägendem Einfluß in Goslar auch über die Reformation hinaus.
Die stolze, dreischiffige, kreuzförmige Basilika mit ihrem 46 Meter hohen Westwerk hat allen Stürmen, Kriegen und Wirren der Zeit getrotzt. Die romanische, dreischiffige, romanische Basilika ist seit ihrer Errichtung unverändert erhalten gelieben. Sie ist ein Meisterwerk der Baukunst von hohem Rang.
Die stilrein romanische Kirche mit ihren sehenswerten, restaurierten, kunsthistorischen Schätzen zieht heute zahlreiche Besucher an.
Vom Stifter reich begütert, konnte das Kloster noch als Damenstift und höhere Töchterschule bis in die Neuzeit fortgeführt werden, um schließlich ab 1964 dem ehemaligen evang.-luth. Kirchengemeinde- bezirk Markt-Georgenberg zur neuen Heimat zu werden.
Die über Jahrhunderte bestehende christliche Tradition von NEUWERK ist heute der jungen Gemeinde Verpflichtung, Werte christlichen Lebens und Glaubens neu zu beleben und mit Anforderungen modernen, zeitgemäßen Gemeindelebens zu verknüpfen.
Das kommt in vielfältiger Weise zum Ausdruck. So gibt es in der Neuwerkgemeinde zahlreiche Aktivitäten älterer und jüngerer Generationen wie selbstverständlich unter einem Dach.
Das findet sich auch darin wieder, daß sowohl traditionelle als auch moderne Gottesdienstliturgien nebeneinander ihren Platz haben.
Nächstenliebe formulierten schon die frühen Zisterzienser als wichtigstes Gebot in ihrer Ordensverfassung. Dieses Leitmotiv "du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Mk 12,31) prägt auch die heutige Gemeinde mit ihrer großen Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Nähere Informationen und Veranstaltungen finden Sie auf unsrer Homepage
www.neuwerkkirche-goslar.de <http://www.neuwerkkirche-goslar.de/>





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Jakobs Traum von der Himmelsleiter
Schild an der Stadtmauer
Inneres nach Westen
Thronende Maria in der Hauptapsis
Hauptapsis der Neuwerkkirche
Nordseite der Neuwerkkirche
Nordwestseite der Neuwerkkirche
Fotos: H.Hädrich